Vita

Der in Magdeburg geborene Bass begann seine musikalische Ausbildung zunächst mit Kompositionsunterricht und studierte später Gesang bei Reiner Goldberg an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Wichtige Impulse für seine weitere stimmliche Ausbildung durfte er später von Franz Crass und Kurt Moll erhalten.

Noch während seines Studiums wirkte Tilmann Rönnebeck bei der Berliner Uraufführung der „Comedian Harmonists“ am Theater am Kurfürstendamm mit und erhielt dafür den BZ-Kulturpreis. Zahlreiche Konzerttourneen im In- und Ausland sowie diverse CD- und TV-Produktionen folgten.

 

Im Laufe seines ersten Engagements am Staatstheater Cottbus sang der Bassist bereits wichtige Fachpartien und erhielt dort als bester Nachwuchssänger den Max-Grünebaum-Preis. Große Erfolge feierte er z.B. als Pimen („Boris Godunow“), Wotan („Das Rheingold“) und Filippo II. („Don Carlo“). 2008 folgte ein Festengagement an der Komischen Oper Berlin, wo er z.B. Figaro („Die Hochzeit des Figaro“), Rocco („Fidelio“) und die Titelpartie in „Don Pasquale“ verkörperte.

Seit der Saison 2010/11 ist Tilmann Rönnebeck festes Ensemblemitglied an der Semperoper Dresden und stand hier u.a. als Sarastro („Die Zauberflöte“), Seneca („L’incoronazione di Poppea“), Landgraf Hermann („Tannhäuser“) und als König Arkel („Pelléas et Mélisande“) auf der Bühne.

Im Laufe seiner Karriere sang der Bass unter großen Dirigenten, so u.a. Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Peter Schneider und arbeitete mit namhaften Regisseuren zusammen (Peter Konwitschny, Hans Neuenfels, La Fura dels Baus, Keith Warner und Romeo Castellucci).

 

Tilmann Rönnebeck ist im Sommer 2019 erneut bei den Salzburger Festspielen zu Gast, diesmal in der Neuproduktion „Œdipe“ von George Enescu und in der Wiederaufnahme der „Salome“.

 

  

 

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